EINLADUNG

Lesung im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb)

Menschenwürde achten, Frieden schaffen, Brücken bauen

18:00 Uhr liest Gerhard Seyfarth von ihm ins Deutsche übersetzte Geschichten aus Russland von Jelena Tuluschewa.

In „Slawa“ beschreibt sie die letzten Minuten vor der Verhaftung eines Jugendlichen. „Wunder erwünscht“ erzählt von von einem Gynäkologen in einer Moskauer Geburtenklinik. „Lipki“ lässt uns teilnehmen an den Gedanken von Teilnehmern einer Lesung.

18:30 Uhr Heidi Ramlow hat für das Deutsche Fernsehen als Regisseurin und Drehbuchautorin gearbeitet. 2015 gründete sie das Netzwerk „Grenzenlose Autoren“ mit schwedischen und polnischen Schriftstellern. Daraus entstanden 2 zweisprachige Anthologien über „Kindheit“ und anschließende Lesungen und Gespräche in den drei Ländern. Motto: Wie kann Europa zusammenwachsen, wenn wir so wenig voneinander wissen.

Heute liest sie die Kurzgeschichte „Blutspuren“: Helgoland, 18. 04. 1945. Luftangriff auf Helgoland während der Evakuierung der Bevölkerung. Die 14jährige Hella und der 15jährige Flakhelfer Martin aus Hinterpommern bringen sich im Tunnelsystem der Insel in Sicherheit. Für einen endet es tödlich.

19:00 Uhr Kostas Papanastasiou liest eigene Gedichte aus „Alpha und Omega“. In seiner Lyrik verbinden sich poetische Formulierungskunst und politische Aussagekraft. Als aufmerksamer Beobachter der Zeit beschreibt er seine Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen und verbindet sie mit Motiven aus der griechischen Mythologie. Im Leben wie in der Kunst setzt sich Kostas für Gerechtigkeit und den Überlebenskampf der Benachteiligten ein.

Wo: NaturFreunde-Haus

Paretzerstraße 7

10713 Berlin

Eintritt frei, Spenden erwünscht für Ärzte der Welt – Griechenland

http://www.literaturfestival.com